Clickertraining für Hunde ist…

… eine Art des Trainings auf Belohnungsbasis, die Hunde (und andere Tiere) zum selbständigen Lernen ermutigt.

Dies ist, kurz gesagt, wohl der prägnanteste Unterschied zu traditionellen Ausbildungsmethoden, bei denen Tiere auf mehr oder weniger freundliche Art und Weise in die auszuführende Übung hinein manipuliert werden.

Durch Clickertraining lernt man den eigenen Hund von einer ganz neuen Seite kennen, sieht sich plötzlich in der Lage, ihm Dinge beizubringen, von denen man früher nur geträumt hat und kann hautnah den Lernprozess miterleben – wohl eines der spannendsten Erlebnisse im Zusammensein mit Tieren überhaupt.

So funktioniert Clickertraining

Ganz kurz umrissen funktioniert das Clickertraining so: Der Hund lernt, dass ein für ihn bislang bedeutungsloses Geräusch (in diesem Fall ein Klick-Klack von einem „Knackfrosch“) nun eine Bedeutung hat: Es kündigt eine Belohnung (z. B. ein Leckerchen) an. Diesen Vorgang nennt man Konditionierung.

Anschließend lernt der Hund, dass er selbst durch das, was er tut, steuern kann, wann sein Besitzer dieses heißersehnte Geräusch mit dem Clicker macht (und die anschließende Belohnung gibt).

Auf diese Weise wird, was für ihn bisher häufig nebensächlich war, plötzlich ganz wichtig: Herauszufinden, was wohl sein Besitzer von ihm will. Vielleicht lässt sich dadurch auch die extrem gesteigerte Motivation und Aufmerksamkeit erklären, die so typisch für „Clickerhunde“ ist.

Clickertraining ist keine „Außenseitermethode“ oder „Modeerscheinung“. wie sein weltweiter Einsatz auf den unterschiedlichsten Gebieten beweist.

So findet es Anwendung z. B. bei der Ausbildung von Rettungshunden, Behindertenbegleithunden, Film- und Fernsehhunden, in allen Sparten des Hundesports, aber auch bei vielen anderen Tieren wie Delphinen, Pferden, Menschenaffen, Katzen, Eisbären, Lamas, Papageien, Hühnern u. v. m..

Viele Zootierpfleger lernen mittlerweile das Clickertraining für ihre tägliche Arbeit mit ihren Schützlingen, was diesen häufig stressige Zwangsmaßnahmen z. B. bei tierärztlichen Kontrollen oder kleineren Eingriffen erspart.

Übrigens: Wenn Sie Lust auf eine oder zwei Clicker-Trainings-Einheiten mit dem Sheltierüden „Flash“ haben, schauen Sie sich diese Beispiel-Fotoserien an:

clickertraining-fuer-hunde

Lust auf Clickertraining?

Sie haben schon etwas darüber gehört oder gelesen und sind neugierig geworden? Sie möchten es einmal „live“ erleben? Sie möchten gern mit Ihrem Hund „clickern“, sind aber noch unsicher und wissen nicht so recht, wie Sie anfangen sollen? Oder Sie möchten einfach das Clickertraining erlernen, um mitreden zu können? All das können Sie auf einem Seminar zum Thema Clickertraining!

Lernen Sie

  • die theoretischen Grundlagen (wie und warum es funktioniert).
  • wie Sie Ihrem Hund auch komplizierte Übungen mit Leichtigkeit beibringen können.

Erleben Sie

  • wie schnell und freudig Hunde mit dem Clicker lernen.
  • wie man auch „ernsthafte“ Übungen und zuverlässigen Gehorsam mit Hilfe des Clickertrainings erreicht.

Treffen Sie Gleichgesinnte!

Das Wichtigste aber: Haben Sie Spaß ZUSAMMEN mit Ihrem Hund (und nicht etwa auf dessen Kosten…)!

 

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Hier können Sie mehr über das Clickertraining erfahren und Kontakte knüpfen: Infos und Links

In meinem Blog habe ich diverse Fachbeiträge zum Clickertraining veröffentlicht: Fachbeiträge Clickertraining für Hunde

www.spass-mit-hund.de: Wenn auch Ihnen der Spaß mit Ihrem Hund wichtiger ist als die Punktzahl in Wettkämpfen und Sie noch nach Anregungen für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für sich und Ihren Vierbeiner suchen, sollten Sie es auf keinen Fall versäumen, die beste Homepage, die ich in dieser Richtung kenne, zu besuchen.

 

Endlich wieder da: "Leben will gelernt sein" von Wibke Hagemann und Birgit Laser

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